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Ammerländer Gewächse

Vortrag von Prof. Dr. Uwe Meiners

Montag, 27. Januar 2020

Beginn: 19:30 Uhr

<p><strong>Unbequemes Kapitel der Geschichte: </strong><br /><strong>Über Heimat, Kontinuität und Verdrängung zwischen 1930 und 1960</strong></p><br />
<p>Heimat hat wieder Konjunktur: Als Gegenbewegung zur Globalisierung ist das Bemühen um die Pflege regionaler Kultur erneut in den Fokus gesellschaftlichen Interesses gerückt. Heimat wird aber auch reaktionär-populistisch missbraucht, als Ort vermeintlich „unverfälschter, bodenständiger" Kultur, wo „Fremdes" stigmatisiert und Menschen aus anderen Kulturen abgelehnt, ausgegrenzt oder gar bedroht werden. Das erinnert an Vorgänge in den Jahren zwischen 1933 und 1945, als auch im Oldenburger Ammerland Vorstellungen vom „germanischen Ahnenerbe", Volksgemeinschaft und nationalsozialistischem „Blut-und- Boden"-Mythos unter den Heimatfreunden ausgesprochen populär waren und selbst nach dem Zusammenbruch des „Dritten Reiches" Anfang Mai 1945 fortexistierten. 
Der Vortrag greift diese Problematik anhand oldenburgischer Beispiele auf und rückt dabei den Umgang mit „Heimat" in den Mittelpunkt der Betrachtungen.</p><br />
<p>Herr Prof. Dr. Uwe Meiners, langjähriger Direktor des Niedersächsichen Freilichtmuseum - Museumsdorf Cloppenburg ist Herausgeber zahlreicher Schriften zu volkskundlichen Themen und Mitherausgeber der Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie.</p>

Unbequemes Kapitel der Geschichte:
Über Heimat, Kontinuität und Verdrängung zwischen 1930 und 1960

Heimat hat wieder Konjunktur: Als Gegenbewegung zur Globalisierung ist das Bemühen um die Pflege regionaler Kultur erneut in den Fokus gesellschaftlichen Interesses gerückt. Heimat wird aber auch reaktionär-populistisch missbraucht, als Ort vermeintlich „unverfälschter, bodenständiger" Kultur, wo „Fremdes" stigmatisiert und Menschen aus anderen Kulturen abgelehnt, ausgegrenzt oder gar bedroht werden. Das erinnert an Vorgänge in den Jahren zwischen 1933 und 1945, als auch im Oldenburger Ammerland Vorstellungen vom „germanischen Ahnenerbe", Volksgemeinschaft und nationalsozialistischem „Blut-und- Boden"-Mythos unter den Heimatfreunden ausgesprochen populär waren und selbst nach dem Zusammenbruch des „Dritten Reiches" Anfang Mai 1945 fortexistierten. 
Der Vortrag greift diese Problematik anhand oldenburgischer Beispiele auf und rückt dabei den Umgang mit „Heimat" in den Mittelpunkt der Betrachtungen.

Herr Prof. Dr. Uwe Meiners, langjähriger Direktor des Niedersächsichen Freilichtmuseum - Museumsdorf Cloppenburg ist Herausgeber zahlreicher Schriften zu volkskundlichen Themen und Mitherausgeber der Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie.

Vorverkauf: 8,00 € / 6,00 €
Abendkasse: 10,00 € / 8,00 €

Veranstaltungsort

Jaspers Hof
Seggeriedenweg 2
26655 Westerstede